18.04.2019

Seit 1948: KGV Hilligenstraße

KGV „Hilligenstraße“
„70 Schild“: Historisches Dokument am GemeinschaftshausÜber 70 Jahre - klein aber fein in besonderer Hanglage

Das kürzlich am Gemeinschaftshaus befestigte Schild zeigt es nicht ohne Stolz: Seit 1948 können Kleingärtner an der „Hilligenstraße“ ihre Freizeit gestalten und genießen.

Am Fußweg zwischen dem Lindener Geschäftszentrum und dem Südbad / Sportplatz befindet sich der Haupteingang, etwas tiefer der direkte Zugang zur Obstwiese mit Apfel-, Birnen- und Pflaumenbaum. Besonders Kinder, die Früchte oft nur aus der Supermarktkiste kennen, sehen wie die vitaminreiche Kost in Mutter Natur wächst.Birnbaum auf der Obstwiese an der „Hilligenstraße“

Wer die kleine, aber feine Anlage mit ihren 26 S-förmig nummerierten Gärten von der Hasenwinkeler Straße betritt, entdeckt zunächst die nach Sturm „Ela“  angelegte Wildblumenwiese und aufgrund der besonderen Hanglage den beeindruckenden Weitblick: Von den Essener Ruhrhöhen, über Oberdahlhausen mit dem Kirchturm von Sankt Engelbert bis nach Weitmar schweifen die Augen des Betrachters.KGV „Hilligenstraße“ mit Weitblick Auf der Freifläche vor dem Gemeinschaftshaus, wo ein Schaukasten Informationen zur Anlage bereithält, erfreuen sich Mitglieder und Gäste bei Festivitäten und anderen Gemeinschaftsaktionen.
Immer wieder gehört das 1948 entstandene Kleinod zu den Anlagen, die vom Stadtverband beim jährlichen Wettbewerb prämiert wurden. Die meist in Linden und Hattingen wohnenden Kleingärtner der „Hilligenstraße“ werten diese Auszeichnungen als Anerkennung ihrer Bemühungen, stadtnahe Natur zu pflegen und mit Liebe zum Detail immer wieder ansprechend zu gestalten.

Holger Crell